In Hamburg sagt man „Moin“!

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Endlich ist es geschafft. 5 Jahre Studium an der Theologischen Hochschule Ewersbach sind vorbei. Die letzten Wochen waren noch einmal hart. Aber es ist geschafft … Fast. Eine mehr oder weniger kleine Prüfungsleistung ist noch bis Ende Oktober abzulegen. Aber das schaffe ich schon irgendwie.

Nach dem Tag der Hochschule am 19. Juli und nach einem teilweise tränenreichen Abschied von lieben Freunden und Wegbegleitern der letzten Jahre, hieß es dann PACKEN! In nicht einmal 4 Tagen mussten wir unser Hab und Gut in Kisten verstauen, damit es den Umzug gut übersteht. Mit der Hilfe von den Mamas und von Freunden war dann alles am 24. Juli versandbereit. Gut, dass wir eine Spedition beauftragen durften, die die Packesel gespielt haben. Und das haben sie hervoragend gemacht. Danke an dieser Stelle an Schota Kapanadse und sein Team von Huge-Service. Die Männer haben es geschafft bis Samstagmittag alles in unsere neue Wohnung zu bringen … und dort aufzubauen … und fast dauernd zu lächeln. Und das bei fast 30 Grad.

Da waren wir nun, in der großen Stadt Hamburg. Genauer in Bahrenfeld, im Westen der Stadt, unterm Volkspark. 450 km von der Heimat entfernt. 120 qm + schöne Dachterrasse für Michi und mich ganz alleine. Ein Strauß Blumen, einen leckeren Kuchen und Grüße zum Einzug gab es von unserer neuen Gemeinde dazu. Ich weiß nicht mehr, ob wir direkt noch ein paar Kisten ausgeräumt haben, aber wir waren am Ziel unserer Reise in den Norden. Diesmal ist es aber kein Kurztrip, wie in unserem ersten gemeinsamen Urlaub, der uns auch schon in die Hansestadt an der Elbe geführt hatte. Hier werden wir wohl erstmal bleiben.

Wir hatten noch lange nicht alle Kisten ausgepackt – haben es auch bis heute nicht geschafft – als wir am Montagabend nach dem Umzug wieder in den Süden gereist sind. 4,5 Stunden haben wir im ICE nach Nürnberg gesessen, der uns zum Flughaben brachte. Von dort ging es, mit unseren lieben Freunden Kirsten und Christian zum Sonne Tanken und Chillen nach Side, Türkei. Was soll ich sagen … wir haben eine Woche All-Inclusive gefaulenzt. Viel mehr war auch nicht drin, bei Mitte 30 Grad im Schatten. Es war genau das Richtige, um nach dem Abschluss, dem Umzug und dem Neustart in Hamburg einmal richtig durchzuatmen. DANKE GOTT! für diese tolle und bewahrte Zeit.

Nun sind wir schon wieder 2,5 Wochen hier. Mehr Kisten sind ausgeräumt, eine Wand hat Farbe bekommen, ein Teil unserer Möbel steht, Gardinen sind angebracht, das Bad ist fast fertig, die ersten Besucher waren da und wir waren heute ein Eis essen und an der Elbpromenade. Es geht uns gut und wir kommen an. Wie lange es dauert, bis wir hier zuhause sind, weiß ich nicht. Aber es sieht gut aus, dass das gelingt. Kommt gerne auf einen Kaffee vorbei, ihr lieben Menschen, die wir nicht alle mitnehmend konnten hier hoch. Dann müssen wir euch nicht so arg vermissen.

Wie es bei uns weitergeht?! Michi hat zum 1.9. einen neuen SAP-Job. Das ist ein großes Geschenk Gottes und ich bin gespannt, wie sie sich dort einlebt. Ich schreibe noch bis Ende Oktober an der Masterarbeit 2.0. Und dann starte ich zum 1.11. in den Dienst als Pastor. Mein Einführungsgottesdienst findet am 1. Advent um 15 Uhr statt. Ich freue mich so sehr auf den Job und die Aufgaben. Bis dahin gehen wir kleine Schritte in der Gemeinde. Ich mache schon mal Musik, wir werden Mitglieder, usw.

So, das war es für den Moment. In Hamburg sagt man „Tschüß“! Und ich sage „Bis wir uns wiedersehen!“ Gott mit euch!

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